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Kontakt

Process Inquiry GBR (D.A.CH)
Joachim Armbruster
Nigerstraße 4
81675 München
Tel. 089 47087056
Fax 089 47087058
>> E-Mail
www.processinquiry.de


 

Beratung und Therapie

Individualität und Selbstverwirklichung sind in der heutigen Gesellschaft wichtige Werte. Jeder möchte ein auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Büroeinrichtung, die genau zum Typ passende Frisur, das nach den persönlichen Wünschen gestaltete Haus usw. Deshalb braucht es in sehr vielen Berufen, um erfolgreich zu sein, gute beraterische Fähigkeiten. Sei es im weiteren Sinne  als Schreiner, Architektin, Coiffeur oder Computerfachverkäuferin, als Lehrer, Ärztin, als Fitnesscoach, Rethoriktrainer oder im engeren Sinne als Laufbahnberater, Paar-  oder Erziehungsberaterin usw.


In der Werbung und auf Visitenkarten begegnen uns deshalb in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen sehr häufig die Begriffe Therapie, Beratung, Coaching, Training. Sie werden teilweise sehr frei und sich in der Bedeutung überschneidend verwendet. Wir unterscheiden im Wesentlichen zwischen Psychotherapie und Beratung. Coaching und Training sehen wir als spezifische Formen der Beratung an. Zur besseren Abgrenzung werden die Begriffe  im Kapitel Definitionen genauer erklärt.


Definitionen
Psychotherapie ist ein bewusster und vom Therapeuten geleiteter Interaktionsprozess zur Veränderung von Leidens-zuständen oder Verhaltensstörungen in Richtung eines gemeinsam vom Klienten und dem Therapeuten definierten Ziels wie z.B. Ausbau der Reaktions- und Verhaltensmöglichkeiten, Verschwinden der Symptome, Traumaverarbeitung usw.. Der Schweregrad der Störung kann sehr unterschiedlich sein. Der Therapeut hat eine spezifische qualifizierte Therapieausbildung absolviert und verwendet bestimmte auf wissenschaftlichen Theorien beruhende Methoden, die in ihrer Wirkung überprüft sind.
Im Vergleich zur psychologischen Beratung ist die Therapie weniger thematisch eingegrenzt, sie betrifft mehr die ganzheitliche Person und geht tiefer. Die persönliche Lebensgeschichte wird umfassender einbezogen und wichtige Teile der Vergangenheit können aufgearbeitet werden.

Beratung ist ein bewusster, von der Beraterin geführter Interaktionsprozess, bei welchem eine Klientin  von einer Beraterin bei der Lösung einer klar umgrenzten, konkreten Problem- oder Fragestellung im Hier und Jetzt unterstützt wird. Beratung beinhaltet auch Informationsvermittlung und oft auch aktive Ratschläge. Der zeitliche und finanzielle Rahmen ist klar umgrenzt. 
Effiziente Beratung bezieht die Gefühlsebene ein, ohne jedoch damit in die Tiefe zu gehen. Im Vergleich zur Therapie wird auf das Erleben aus der Vergangenheit nur insoweit eingegangen, als  es wichtig ist um das aktuelle Erleben und Verhalten des Klienten zu verstehen und das Verhalten im Hier und Jetzt verändern zu können.

Coaching (z.B. Führungscoaching, Sportcoaching) ist eine stark ergebnis- und lösungsorientierte Beratungsform mit dem Ziel der Verbesserung der Leistungsfähigkeit und/oder der Bewältigung besonderer Problemstellungen. Der Coach untersucht die Abläufe und identifiziert die Problemursachen. Er bietet alternative Handlungsmöglichkeiten an, die ausprobiert und bzgl. ihres Erfolges ausgewertet werden können. Coaching betrachten wir als eine spezifische Form der Beratung. Im Vergleich zur Beratung ist es direktiver. Die Klientin wird je nach Methode unterschiedlich stark auch zur Erarbeitung eigener Lösungen angeregt.

Training (z.B. bestimmte Verkaufstrainings, Moderationstrainings, Rhetoriktrainings) dient dem gezielten Aufbau bestimmter Verhaltensweisen, d.h. das Erlernen einer als „ideal“ betrachteten Vorgehensweise steht im Vordergrund. Die individuellen Bedürfnisse des Klienten werden zwar ebenfalls einbezogen, aber den Schwerpunkt bilden die Trainingsinhalte.

Process Inquiry in der Psychotherapie
Das Process Inquiry Training ist keine Therapieausbildung, doch die Konzepte und Methoden können gut mit denjenigen von verschiedenen Therapieausbildungen wie z.B. Gesprächspsychotherapie, Systemische Paar- und Familientherapie, Verhaltenstherapie u.a. verbunden werden. So stellt Process Inquiry bereits heute für viele Psychotherapeuten eine sehr wertvolle Bereicherung dar.

Was ist das Spezielle an der Anwendung von Process Inquiry in  der Therapie?
Forschung und Praxis zeigen, dass die Art der Beziehung zwischen Therapeutin und Klientin ein Hauptfaktor für erfolgreiche Veränderungen, für „Heilung“ in der Therapie ist.
Carl Rogers, ein amerikanischer Psychiater und Begründer der „personenzentrierte Gesprächspsychotherapie“ hat darauf hingewiesen, dass eine den Menschen fördernde und akzeptierende Umgebung Voraussetzung  dafür ist, dass der Mensch das eigene Potential und die eigenen Ressourcen zur Lösung aktueller Probleme ausschöpfen kann. Empathie, Akzeptanz und Kongruenz sind nach Rogers die drei Therapeutenmerkmale, die eine Vertrauensbasis und eines solch förderndes Klima für den Klienten schaffen. Sie werden unter dem Begriff klientenzentrierte Haltung zusammengefasst. Process Inquiry bezieht diese Kenntnisse von Carl Rogers ein.
Process Inquiry – übersetzt Prozesserforschung -  unterstützt die Selbsterforschung der Klientin. Die Klientin steht im Mittelpunkt und wird als Fachperson für ihr System wahrgenommen. Sie kennt das Problem in all seinen Facetten und Auswirkungen und trägt in sich auch bereits das Wissen zur Problemlösung, zur „Heilung“. Die Aufgabe der Therapeutin ist es, die Klientin in Resonanz mit diesem verborgenen Wissen zu bringen und damit den Weg zur Heilung zu unterstützt.
Die P.I.-Interventionen fokussieren selten auf den Inhalt einer Aussage,  denn die viel wesentlicheren, weil weniger kontrollierten Informationen werden durch die Art und Weise vermittelt, wie etwas zum Ausdruck gebracht wird (z.B. Betonung, Satzstellung, Körperhaltung, gefühlsmäßige Färbung des Gesagten). Deren energetische Ladung gibt der Therapeutin die Hinweise für das weitere Vorgehen.
Durch Nachfragen und mit Hilfe der therapeutischen Interventionen unterstützt die Therapeutin den Klienten, wieder mit verborgen gehaltenen Gefühlen in Verbindung zu kommen, ihnen nachzuspüren und so seinen Bedürfnissen bewusst zu werden. Durch diese Arbeitsweise geht die Selbsterforschung tiefer, wird effizienter  und sehr lebendig.
Der gemeinsame Forschungsprozess von Therapeut und Klientin entwickelt sich Schritt für Schritt. Indem der Therapeut mit seiner Intervention jeweils an der Aussage mit der höchsten Energieladung anknüpft, ergibt sich im Gespräch eine Kette von geladenen Informationspunkten, die Energiefaden genannt wird. Die Energie ist für alle am Forschungsprozess beteiligten oft auch körperlich als Wärme oder gar Hitze spürbar. Folgen Therapeut und Klientin dieser „heissen Spur“ kommen sie zur Lösung des Problems.
Der Klient bestimmt wie tief der Forschungsprozess geht, seine Grenzen werden dabei immer respektiert. Gemeinsam wird erforscht, welche Schritte zu diesem Zeitpunkt für den Klienten konkret machbar sind.
Fokussiert wird bei Process Inquiry nicht das Problem, sondern vor allem der Lösungsbereich dahinter, wodurch dieser mehr Aufmerksamkeit und Energie bekommt und  für die Klientin erlebbar wird.
Die Klientin entwickelt im Verlauf der Therapie ihre persönlichen Lösungen, die klar mit der Realität verbunden sind. Dies stärkt ihr Selbstbewusstsein und ihre Eigenverantwortlichkeit und Unabhängigkeit von der Therapeutin.

Was kann eine ausgebildete Psychotherapeutin in einem P.I. Training Besonderes lernen?

  • Sich einzulassen auf einen spannende, unbekannte, lebendige, gemeinsame Forschung mit dem Klienten.
  • Das Thema und den Auftrag zu klären und dabei das essenzielle Thema hinter dem zuerst Genannten zu erkennen und einzubeziehen.
  • Empathisch zu sein und unterstützend zu konfrontieren.
  • Die Haltung der Klientin hinter ihren Aussagen und ihrem Verhalten wahrzunehmen und gezielt in den Forschungsprozess einzubeziehen.
  • Die Signale mit der grössten Ladung und Intensität im Gespräch wahrzunehmen und dem sich daraus ergebenden Energiefaden bis hin zur Lösung zu folgen.
  • Die Bewegung und Dynamik einer Kommunikation wahrzunehmen und lösungsorientiert zu intervenieren.
  • Vermeidung, Umwege und Blockaden als Energiebewegung zu erkennen und in Fluss kommen zu lassen.

Process Inquiry in Beratung, Coaching, Training
Was ist das Spezielle an P.I. in Beratung, Coaching und Training?
Process Inquiry trainiert Berater in kurzer Zeit in Resonanz mit der Gesprächspartnerin und ihren Anliegen zu kommen.  
Themen- und Auftragsklärung sind zu Beginn einer Beratung extrem wichtig. Process Inquiry ermöglicht der Beraterin auch das oft viel wesentlichere Thema hinter dem erstgenannten zu erkennen und aktiv einzubeziehen und so ein tragendes Arbeitsbündnis mit der Klientin aufbauen zu können.

Ein Beispiel aus der Erziehungsberatung:
ist noch in Arbeit

Process Inquiry – übersetzt Prozesserforschung -  unterstützt die Selbsterforschung der Klientin. Die Klientin steht im Mittelpunkt und wird als Fachperson für ihr System wahrgenommen. Sie kennt das Problem in all seinen Facetten und Auswirkungen und trägt in sich auch bereits das Wissen zur Problemlösung. D.h. der Berater muss die Lösung nicht kennen, sondern durch P.I. ist er Fachmann in der Gesprächsführung und kann die Klientin fördern, eigenständige Möglichkeiten zu entwickeln.
Aus der Forschung weiss man, dass in der Kommunikation nur ein minimaler Teil der Informationen über den Inhalt einer Aussage vermittelt werden. Die viel wesentlicheren, weil weniger kontrollierten Informationen werden darüber vermittelt, wie etwas gesagt wird (z.B. Wortwahl, Betonung, Satzstellung, Körperhaltung, gefühlsmäßige Färbung des Gesagten). Deshalb knüpfen die Interventionen von P.I. dort an. Das Gespräch führt so sehr viel effizienter zu den wesentlichen Punkten.
Fokussiert wird bei Process Inquiry nicht das Problem, sondern vor allem der Lösungsbereich dahinter, wodurch dieser mehr Aufmerksamkeit und Energie bekommt und  für die Klientin erlebbar wird.
Was kann eine Beraterin, ein Coach, eine Trainerin in einer P.I. Ausbildung Besonderes Lernen?

  • Sich einzulassen auf einen spannenden, unbekannten, lebendigen, gemeinsamen Weg mit dem Klienten.
  • Das Thema und den Auftrag zu klären und dabei das essenzielle Thema hinter dem zuerst Genannten zu erkennen und einzubeziehen.
  • Den Klienten in der Entwicklung eigener Lösungen zu unterstützen.
  • Empathisch zu sein und unterstützend zu konfrontieren.
  • Die Haltung der Klientin in ihren Aussagen und ihrem Verhalten wahrzunehmen und gezielt in den Forschungsprozess einzubeziehen.
  • Die Signale mit der grössten Ladung und Intensität im Gespräch wahrzunehmen und dem sich daraus ergebenden Energiefaden bis hin zur Lösung zu folgen.
  • Die Bewegung und Dynamik einer Kommunikation wahrzunehmen und lösungsorientiert zu intervenieren.
  • Vermeidung, Umwege und Blockaden als Energiebewegung zu erkennen und in Fluss kommen zu lassen.
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